» Gott Pan «

BRONZEN

Description

» Gott Pan «, Bronze, ca. 62 cm, Auflage 3

Redeuntem colle Lycaeo
Pan videt hanc pinuque caput praecinctus acuta
talia verba refert – restabat verba referre 700
et precibus spretis fugisse per avia nympham,
donec harenosi placidum Ladonis ad amnem
venerit; hic illam cursum impedientibus undis
ut se mutarent, liquidas orasse sorores,
Panaque, cum prensam sibi iam Syringa putaret, 705
corpore pro nymphae calamos tenuisse palustres,
dumque ibi suspirat, motos in harundine ventos
effecisse sonum tenuem similemque querenti.
Arte nova vocisque deum dulcedine captum
‚hoc mihi colloquium tecum‘ dixisse ‚manebit‘, 710
atque ita disparibus calamis conpagine cerae
inter se iunctis nomen tenuisse puellae.

Ovid, Metamorphosen, Verse 698-712

(Als sie ( Syrinx) vom Lycäischen Hügel kommt, sieht Pan sie und er, der von pieksender Fichte vorn am Haupt bekränzt, spricht solche Worte – übrig blieb noch, seine Worte wiederzugeben und wie die Nymphe, sein Bitten verschmähend, auf unwegsamen Strecken davonlief, bis sie zum ruhigen Fluß des sandigen Ladon gekommen; wie sie hier, als Wasser ihren Lauf hemmte, die flüssigen Schwestern gebeten hatte, sie zu verwandeln, und Pan, als er glaubte, Syrinx schon gefasst zu haben, statt des Nymphenleibes sumpfige Halme festgehalten und sein Atem, während er da seufzt, im Schilf strömend einen sanften, einem Klagenden ähnlichen Klang erzeugt hatte.
Wie der Gott, von der neuen Kunst und Süße der Stimme betört, gesagt: „Dieses Gespräch mit dir wird mir bleiben“, und den Namen des Mädchens durch das Zusammenfügen der ungleichen Rohre mit Wachs bewahrt hatte.)

 

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